Der amtliche Führerschein ist der am meisten angestrebte erste Schein für angehende Hochseesegler. Er ist für Schiffsführer, die mit ihrer Yacht in Küstenrevieren bis zu 12 Seemeilen vor der Küste segeln wollen. Der Sportküstenschifferschein wird von vielen Yachtvercharterern als Befähigungsnachweis gefordert. Durch die Kombination von Sportbootführerschein See und dem Sportküstenschifferschein vermittelt die auf See benötigten Kenntnisse in Seemannschaft, Wetterkunde, Gezeiten, Navigation- und Schifffahrtsrecht.

 

Vorraussetzungen für den Amtl. Sportküstenschifferschein - SKS

 

  •     Die Vollendung des 16. Lebensjahres
  •     Der Besitz des Sportbootführerscheins See
  •     Der Nachweis über 300 Gesegelte Seemeilen auf Yachten im Küstenbereich


Für den Sportküstenschifferschein muss eine theoretische und eine praktische Prüfung abgelegt werden. Die  Prüfung sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen sein. Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, einer Kartenaufgabe und gegebenenfalls einer mündlichen Prüfung. Erweiterte Kenntnisse der Navigation, des Schifffahrtsrechts, der Seemannschaft und der Wetterkunde sind nachzuweisen.


In der praktischen Prüfung werden dann die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in Küstengewässern angewandt und umgesetzt. Neben Pflichtaufgaben wie (Rettungsmanöver) sind auch ausgewählte Manöver und sonstige Fertigkeiten vorzuführen.

 
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SKS

Der SKS ist ein weiterführendes Befähigungszeugnis (Zertifikat). Ausbildung und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).

Aktuell hat das Verkehrsministerium (BMVBS) die See-Sportbootverordnung folgendermaßen geändert (SeeSpbootV: BGBl. I 2010, Nr. 21, S. 573-575, ausgegeben am 14. Mai 2010): "Wer ein Sportboot zur gewerbsmäßigen Nutzung fährt, bedarf einer Fahrerlaubnis sowie eines für die Funkstelle ausreichenden Funkzeugnisses.

Wird das Sportboot in den Küstengewässern eingesetzt, ist die Fahrerlaubnis durch Vorlage des Sportküstenschifferscheins (SKS) ... nachzuweisen."

Für das Chartern einer seegängigen Yacht genügt der Sportbootführerschein See, wobei jedoch einige Vercharterer abhängig vom Revier auf dem Nachweis von Kenntnissen auf dem Niveau des SKS bestehen.

Außerdem kann der SKS als Befähigungsnachweis eine Rolle bei einem Seeunfall und der damit verbundenen Untersuchung durch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung und einem vielleicht folgenden gerichtlichen Prozess spielen. Quelle Wikipedia